UBS, Novartis und Pfizer streichen über 3'750 Jobs während DEI-Programme als «Marketing-Übung» kritisiert werden.
Während Schweizer Grosskonzerne ihre Diversitäts- und Inklusionsprogramme in Geschäftsberichten feiern, streichen sie gleichzeitig Tausende von Arbeitsplätzen. UBS plant 3'000 neue Stellen in Indien, während gleichzeitig Jobs in der Schweiz verschwinden. Novartis kündigt den Abbau von 550 Stellen in Stein an, Pfizer entlässt über 200 Mitarbeiter.
Reddit-User bezeichnen viele DEI-Initiativen als «performativ» und «Branding-Übung für den Jahresbericht». Ein Kommentator auf r/Switzerland schreibt: «Es fühlt sich mehr wie eine Markenübung an als echte Bemühung, die Führungskultur zu ändern.» Die Kritik richtet sich besonders gegen messbare Metriken auf Einstiegsniveau statt Vertretung im Topmanagement.
Jobsuchende stehen vor einem Paradox: Unternehmen werben mit Inklusivität, doch Non-EU/EFTA-Staatsangehörige kämpfen weiter gegen Bewilligungsbarrieren. Gleichzeitig frustriert «Recruiter-Ghosting» nach mehrstufigen Bewerbungsverfahren selbst qualifizierte Kandidaten. Die Diskrepanz zwischen DEI-Rhetorik und Realität wird immer offensichtlicher.
Dennoch zeigen Stellenportale wie jobs.ch über 800 englischsprachige Positionen allein in Zürich. Internationale Organisationen und Tech-Unternehmen suchen weiterhin aktiv nach Talenten. Die Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften in IT, Pharma und Finanzwesen bleibt trotz der Entlassungswelle hoch.
3'750 Jobverluste bei gleichzeitigen DEI-Kampagnen entlarven die Scheinheiligkeit Schweizer Grosskonzerne.
Hochqualifizierte Talente scheitern am administrativen Aufwand — trotz 800+ englischsprachiger Jobs allein in Zürich.
Novartis und Pfizer streichen 750+ Stellen, während IT-Spezialistengehälter stabil bleiben.
Pharma-Gehälter stagnieren durch Entlassungswellen, Tech bleibt stabil.